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Von Karussell bis Kalebasse

Wiesn-Gaudi für Hannah und Helena

Weil Volksfest und Oktoberfest in diesem Jahr ausfallen, überraschte Oskar Rauser aus Bingen-Hohenzollern im Landkreis Sigmaringen seine beiden Enkelinnen mit einem ganz außergewöhnlichen Spielgerät: Er versah eine alte Betoniermaschine mit einem stabilen Holzquerbalken, befestigte auf beiden Seiten einen Schaukelsitz, krönte das Ganze mit einer Bayernflagge – und fertig war das Mini-Kettenkarussell. Auf dem Videoclip, den uns der einfallsreiche Opa zusammen mit dem Foto seines Kunstwerks geschickt hat, ist zu sehen, wie sich die 7-jährige Helena und die 10-jährige Hannah juchzend im Kreis drehen. Dazu sorgt der Bayrische Defiliermarsch aus den Laptop-Lautsprechern für echte Wiesn-Stimmung. „Die Betoniermaschine wollte ich eigentlich verkaufen“, berichtet uns Oskar Rauser, „aber solange noch Platz dafür war, hab ich das nicht übers Herz gebracht.“ Als während des Corona-Lockdowns zuhause bleiben angesagt war, habe er die Idee für das lustige, zweite „Leben“ der alten Technik entwickelt. Wir beglückwünschen die zwei Mädels zu ihrem Großvater und Herrn Rauser zu seinem wohlverdienten Gewinn!


Gut geschützt im Fahrrad-Anhänger 

„Da unsere, letztes Jahr auf vier Personen gewachsene, junge Familie seit Corona noch mehr mit dem Rad fährt also zuvor schon, sind wir häufig mit dem Kinderanhänger unterwegs“, schreiben Dirk und Frauke Manske aus Eppelheim im Rhein-Neckar-Kreis. „Darin sitzen unsere beiden Kinder sicher und bequem.“ Das integrierte Sonnendach schützte allerdings nur die Köpfe der kleinen Passagiere. Also musste eine bessere Lösung her. Mit Gestänge, Kordel, Karabinerhaken und Nähzeug machten sie sich ans Werk. Aus guten Gründen besteht das neue Dächle aus zwei Stoffschichten: Das dunkle Material auf der Unterseite hält das Licht ab, der auffällige Sternenstoff auf der Oberseite macht andere Verkehrsteilnehmer auf das Familiengespann aufmerksam. Heiß ist nur noch der Preis, den es dafür gibt. 


Kreativer „Bank“-Kunde

Claus Linck aus Nußloch im Rhein-Neckar-Kreis hatte bei seinem kreativen Sommerprojekt das Wohl seiner Mitmenschen im Blick. Mit seiner Idee erweist er sich auch als „Bankkunde“ im wahrsten Wortsinn. „Zu Zeiten des Corona-Lockdowns spazierten viele, auch ältere Leute, an unserem Haus vorbei“, schreibt uns Herr Linck. „Deshalb fertigte ich eine Gartenbank an, damit sie sich unter unserem blühenden Kirschbaum ausruhen konnten.“ Von einer ausrangierten Bank, die er auf dem Schrottplatz entdeckt hatte, verwendete er die hübsch verschnörkelten Seitenteile. Der Clou: Dank integriertem Rad und zwei Griffen wird der blaue Sitzplatz leicht beweglich. Für uns ein ganz klarer Fall von Gewinn: für die Spaziergänger und Claus Linck.


Kunterbunte Kalebassen-Kunst

Wegen Corona konnte Christiane Wahle aus Freiburg ihren 70. Geburtstag im April nicht feiern. Doch sie hatte ein prima Alternativprogramm: „Ich habe die Ruhe genossen und meine Kreativität herausgeholt“, schreibt sie uns. Dabei kamen dekorative Stücke wie diese beiden fröhlichen Fliegenpilz-Vogelhäuschen heraus. Frau Wahle hat sie aus getrockneten Kürbissen, sogenannten Kalebassen, gefertigt. Für uns macht sie das zum Glückspilz beim Kreativ-Gewinnspiel. Herzlichen Glückwunsch – auch nachträglich zum runden Geburtstag! 

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