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Auf zur eigenen Ananas: So vermehrst du exotische Früchte

Haben Sie Lust auf Frisches? … zum Beispiel auf Ananas. Aber halt! Den Rest nicht wegwerfen. Aus den Überbleibseln von Ananas und Avocado, Mango und mehr können Sie Ihren eigenen exotischen Obstgarten züchten.

Wie das geht, haben wir einen mit besonders grünem Daumen gefragt: Volker Kugel. Er ist Direktor des Blühenden Barocks in Ludwigsburg, und als Unterstützer des „BlühBa“ sind wir ihm seit Jahren verbunden. Auf seinem Videokanal grünzeug.tv gibt er praktische Gartentipps. Und weil derzeit Ideen für zu Hause Gold wert sind, hat er eine exotische Empfehlung für Sie.

So können Sie Ananas, Papaya, Mango und Avocado selbst vermehren:

Ananas

vorsichtig den Schopf abdrehen. Ab in den Topf mit Anzuchterde, drei Spieße für mehr Stabilität, eine Plastiktüte als Minigewächshaus drüberstülpen – fertig.

Papaya

in zwei Hälften schneiden, Samen herauskratzen, gute 10–15 Stück auf einem Stück Küchenkrepp etwas trockentupfen. Ebenfalls in einen Topf mit Anzuchterde geben, etwas eindrücken, gießen.

Avocado

vorsichtig aufschneiden, Kern herausholen und leicht anritzen. Sie brauchen außerdem: eine Schale mit Wasser und drei stabile Spieße. Die pieksen Sie in den Kern, legen das Ganze auf den Schalenrand und hängen den Avocadokern damit zu einem Drittel ins Wasser.

Alle drei Exoten stellt man dann an einen warmen, hellen Ort ohne pralle Sonne. Und nun?

In Geduld üben.

Noch mehr Geduld.

Richtig viel Geduld, sechs Wochen etwa bis zu den ersten Trieben. Wie zum Beispiel der Avocadokern nach fünf Wochen aussieht, zeigt Volker Kugel in seinem Video. Darin verarbeitet er auch noch eine Mango und lüftet das Geheimnis, wo sich deren Kern versteckt.

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