Geld sparen & vermehren

Null oder viel Risiko? Vier Szenarien für Ihre Entscheidung

Risikooo … Das Wort allein sorgt schon für Gänsehaut. Bei Ihnen auch? Oder treten Sie gern mal über die Grenzen der Komfortzone? „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ heißt es ja so schön. Und da ist was dran – im Leben genauso wie bei der Geldanlage.

Klar, Risiken lauern überall. Das Risiko, sich beim Fensterputzen den Arm zu brechen oder sonntags um fünf vor 12 beim Bäcker kein Croissant mehr zu kriegen. Manche Risiken sind größer, manche kleiner. Job kündigen und die Selbstständigkeit wagen? Großes Risiko, aber auch große Chance. Duschen gehen, obwohl man auf ein Paket wartet? Kleines Risiko (aber große Wahrscheinlichkeit). Auch beim Geld geht’s oft ums Risiko. Wie viel ist gut, und wann ist ein Risiko überhaupt ein Risiko? Wir haben vier Szenarien durchgespielt.

Das Worst-Case-Szenario

Frage Sie sich: Was kann schlimmstenfalls passieren? Bei der Selbstständigkeit könnte man, wenn’s gar nicht läuft, wieder zurück in die Anstellung. Beim tiefen Fall der Aktienkurse brauchst du langen Atem, dann geht’s wieder aufwärts. Der Worst Case ist oft gar keine Katastrophe, sondern nur eine Phase, die es durchzustehen gilt.

Das Ehrlich-sein-Szenario

„Lieber kein Risiko eingehen und den Vertrag mit der Firma für vier Jahre unterschreiben.“ Klingt nach Sicherheit, oder? Seien Sie ehrlich zu sich selbst. Was, wenn Sie das nach zwei Jahren nicht mehr wollen? Keine Chance auf Veränderung, gefangen in einer Situation, die man nicht selbst in der Hand hast. Da wird das Risiko auf einmal zur Chance: auf Freiheit und Eigenverantwortung.

Das trügerische-Sicherheit-Szenario

Wir Menschen neigen dazu, alles als Risiko zu betrachten, das nicht 100 Prozent sicher ist. Aber mal ehrlich: Gibt es hundertprozentige Sicherheit überhaupt? Eben. Gibt’s nicht. Mit ein bisschen Mut lässt sich ganz viel bewirken. Im Job und auf dem Konto. Unsicherheit ist normal, aber unsicher sein heißt nicht „kopflos volles Risiko gehen“.

Das kalte-Wasser-Szenario

Je seltener man ein Risiko eingeht, desto mehr Wucht hat ein Flop. Soll heißen: Wenn Sie immer wieder etwas wagen und sich in die kleinen Wellen stürzen, können Sie immer wieder auftauchen und Luft holen. Mit dem nächsten Schritt (und dem nächsten Risiko) lässt sich vieles korrigieren. Wagen Sie nur einmal etwas und springen direkt ins ganz tiefe Wasser, erwischt Sie die große Welle im Zweifel eiskalt. Also: Besser öfter mal kleine Risiken eingehen.

Wagen Sie gern oder wiegen Sie sich lieber in Sicherheit?

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