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Herbstzeit, Hühnersuppenzeit

Wenn’s draußen grau und kühl ist und wir Hunger auf Heißes haben, dann gehört der Suppentopf auf den Herd. Bitte sehr: unser Redaktions-Rezepttipp mit Glücklichgarantie.

Nebel am Morgen bringt Kummer und … Suppe. Wenn’s draußen grau und kühl ist und wir Hunger auf Heißes haben, dann gehört der Suppentopf auf den Herd. Bitte sehr: unser Redaktions-Rezepttipp mit Glücklichgarantie.

Das Geheimnis im Topf: Was gehört rein?

Diese Frage haben wir Sven Strahlendorf, Filialleiter der Sparda-Filiale in Göppingen, gestellt – und er hat uns sein Lieblingsrezept verraten. Für eine richtig gute Hühnersuppe ist das Gemüse die Grundlage. Und das schmeckt am besten aus dem eigenen Garten – Sven Strahlendorf weiß das und erntet mit Begeisterung aus seinem privaten Hochbeet. „Oftmals gebe ich frischen Rosenkohl und etwas Kraut vom Staudensellerie in die Suppe. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber gibt der Suppe eine besondere
Note.“ Unser Tipp: Nicht verraten, einfach servieren.

Die Zutaten

  • 1 Suppenhuhn
  • 4 Möhren
  • 1 Staudensellerie
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Zwiebel (siehe extra Tipp unten)
  • Petersilie
  • Brühe

Die Glücklichgarantie on top: So geht’s

Die Zubereitung

Das Huhn mit einer guten Prise Salz ins Wasser geben. Gemüse in Würfeln mit dazu, alles zum Kochen bringen. Die Suppe etwa drei Stunden kochen, anschließend abkühlen lassen und das gekochte Fleisch von den Knochen lösen. Wieder aufwärmen und abschmecken. Nach eigenem Geschmack etwas Gemüsebrühe für mehr Würze hinzufügen.


Unser Sparda-Suppenmeister hat außerdem noch drei Tricks für Sie.
Trick 1: Das Huhn in kaltes Wasser legen und die Suppe langsam aufkochen lassen. So hat das Fleisch genug Gelegenheit, alle Aromen abzugeben.


Trick 2:
Geduld. Die Hühnersuppe ohne Deckel lange sieden lassen, dabei die aufsteigenden Trübstoffe immer wieder abschöpfen. So wird die Suppe schön klar. Ihre kräftige gelbe Farbe übrigens verdankt sie der Zwiebel. Je größer diese, desto goldener die Suppe.


Trick 3:
Gesundheit. Falls Sie noch jemanden überzeugen müssen, dass Hühnersuppe heilsam ist: Das ist belegt. Der Eiweißstoff Cystein, der beim Garen in die Brühe gelangt, wirkt unter anderem entzündungshemmend zum Beispiel bei kleineren Erkältungskrankheiten.


Guten Appetit!
Und wenn Sie kein Fleisch essen und nicht nur im Herbst aufs Huhn verzichten wollen: Dann warten jetzt Kürbis & Co. auf Sie. Werfen Sie mal einen Blick auf die Wochenmarktstände in der Region. Pilze und Maronen, Kürbis in allen Formen und natürlich Kohl liegen in ihrer ganzen Pracht bereit.


Es muss nicht immer Suppe sein

Wie wär’s zum Beispiel mal einer dick pürierten Kürbiscreme zu Spaghetti? Mit einem würzigen Kartoffel-Kohlrabi-Gratin inklusive frisch geriebener Muskatnuss? Waldpilzpfanne mit frischem Bauernbrot? Oder einfach heiße Maroni pur, direkt aus dem Ofen? Bei Letzteren gilt nur eine Regel: Achtung, einritzen. Sonst ist es mit dem Appetit erst mal dahin, wenn Ihnen die kleinen Kugeln im Backofen explodieren. Vorher also mit scharfem Messer kurz kreuzförmig einritzen, damit die Schale aufplatzen kann. Wir schreiben aus Erfahrung.

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