Das Girokonto der Sparda-Bank Baden-Württemberg bleibt gebührenfrei

Negativzinsen und die Niedrigzinspolitik der EZB, die Digitalisierung der Branche, hohe gesetzliche Regulatorik sowie fehlende Immobilienangebote zur Baufinanzierung waren die Herausforderungen, die es für die Sparda-Bank Baden-Württemberg zu meistern galt. Dennoch gilt nach wie vor: Das Girokonto bleibt dabei weiterhin gebührenfrei.

 

Gebührenfreies Girokonto führt zu positiver Neukundenbilanz
Wenngleich die europaweite Zinspolitik auch auf die Sparda-Bank Baden-Württemberg Auswirkungen habe, bleibt das Girokonto bei der Genossenschaftsbank weiterhin ohne Kontoführungsgebühren oder sonstigen Buchungskosten. „Das gebührenfreie Girokonto ist eine wichtige monetäre Förderung unserer Mitglieder“, so der Vorstandsvorsitzende Martin Hettich. Der Förderauftrag werde bei der Genossenschaftsbank als fester Bestandteil der Geschäftspolitik umfassend gelebt. Neben der jährlichen Dividende für die Mitgliedschaftsanteile (2,5 Prozent für 2017), und dem gebührenfreien Girokonto seien in Summe im Jahr 2017 rund 180 Euro an Vorteilen pro Mitglied generiert worden.

Der Ausbau der digitalen Services und der Beibehalt des gebührenfreien Girokontos wirken sich positiv auf die Neukundenbilanz im Jahr 2017 aus:

Im vergangenen Jahr konnte die Sparda-Bank Baden-Wütrttemberg die Anzahl der neuen Girokonten um 7.706 Girokonten erhöhen, so dass sie nunmehr 373.033 Haushalte mit einem Girokonto der Genossenschaftsbank betreut. Knapp 234.000 Kunden nutzen aktiv das Online-Banking. Der Großteil der Girokonten (76,6 Prozent) seien dabei Hauptbankverbindungen. Neben den Girokonten stieg auch die Anzahl der Kunden und Mitglieder. 704.521 Kunden (+ 589 Nettozuwachs) und 522.571 Mitglieder (+ 8.347 Nettozuwachs) hat die Sparda-Bank Baden-Württemberg im Jahr 2017 zu verzeichnen und ist damit weiterhin die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in Deutschland.

Die Bilanzsumme stieg 2017 auf knapp 13,5 Milliarden Euro (+ 84 Millionen / 0,6 Prozent). Attraktive Anlagenprodukte der Sparda-Bank Baden-Württemberg überzeugten trotz der aktuellen Niedrigzinsphase. So macht das Kreditgeschäft 78,2 Prozent, das Einlagengeschäft hingegen 87,4 Prozent der Bilanzstruktur aus. Damit kann die Sparda-Bank Baden-Württemberg das Kreditgeschäft weiter über die Kundeneinlagen finanzieren.

Mit 8.161 Neuzusagen über ein Volumen von 1,507 Milliarden Euro und einem Kreditvolumen von 10,53 Milliarden Euro zählt die Sparda-Bank Baden-Württemberg zu den größten Baufinanzierer für den privaten Wohnungsbau in Baden-Württemberg. Der Kreditbestand ist gekennzeichnet von einer breiten Streuung auf viele Objekte und viele Mitglieder. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen belaufen sich auf knapp 0,03 % des Bestandes, was eine sehr gute Risikosituation im Kundenkreditgeschäft darstellt.
Der Geschäftsertrag lag im vergangenen Jahr bei 182,2 Millionen Euro. Für 2017 ergibt sich ein Überschuss von 24,9 Millionen Euro. Die Dividende für Mitglieder fiel mit 2,5% etwas geringer aus als im Vorjahr (- 1 Prozent-Punkt). Über den Gewinnsparverein kam im vergangenen Jahr eine Spendensumme von insgesamt 5,1 Millionen Euro zusammen. „Die enge Verbundenheit von Mitarbeitern, Mitgliedern und Kunden schafft ein Klima des Vertrauens, von dem nicht nur die große Sparda-Familie profitiert, sondern eben auch viele soziale Institutionen und Projekte in der Region“, so Martin Hettich.