Jury des Schulförderwettbewerbs SpardaImpuls hat entschieden

Die Jury des Schulförderwettbewerbs SpardaImpuls hat entschieden und Ende Januar 2017 fünf Schulprojekte mit insgesamt 15.000 Euro ausgezeichnet. Damit geht der bereits zum dritten Mal stattgefundene Schulförderwettbewerb SpardaImpuls zu Ende. Knapp 1000 innovative Schulprojekte in Baden-Württemberg wurden bereits von der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg mit insgesamt knapp 700.000 Euro unterstützt – immer unter Mitbestimmung der Bürger.

Jury des Schulförderwettbewerbs SpardaImpuls hat entschieden

„Die Entscheidung ist mir wirklich nicht leicht gefallen“, begründet Gitta Haucke, Jurymitglied bei SpardaImpuls 2016/2017 und Geschäftsführerin von Herzenssache e.V., ihre Entscheidung. „Dennoch möchte ich im Namen der Herzenssache in der Kategorie „Soziales“ drei besonders förderungswürdige Schulprojekte mit insgesamt 5.000 Euro nominieren“. Sie entschied sich für das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ des Bildungszentrums „Rossäcker“ in Weinsberg, für die „Nachbarschaftshilfe“ der Pfingstbergschule Mannheim und für das inklusive Musik- und Theaterprojekt „Joseph Haydn – die Jahreszeiten“ der Helene-Schoettle-Schule Stuttgart.

Neben der Kinderhilfsaktion Herzenssache bestand das Jurygremium dieses Mal zudem aus der WWF Deutschland* und der NaturTalent Stiftung*. Rainer Schmaus, Geschäftsführer der NaturTalent Stiftung, vergab seinen Förderpreis im Wert von 5.000 Euro in der Kategorie „Berufsvorbereitung“ an die Schülerfirma „Schülerschmiede“ der Herman Hesse Schule in Aalen. „Bei der Berufswahl kommt es auf die eigenen Stärken an. An den Schwächen herumzudoktern macht für mich keinen Sinn. Ersteres schon früh zu schulen und die Schüler so auf das Berufsleben vorzubereiten, halte ich für enorm wichtig“, so Rainer Schmaus.

Thomas Werner, Mitarbeiter bei der WWF Deutschland, zeigt sich von einem Projekt der Janusz-Korczak-Schule in Welzheim, eingereicht in der Kategorie „Umwelt, Klima, Natur“ besonders begeistert. „Mit dem Projekt „Wild auf Wald“ setzt sich die Naturparkschule für einen bewussten Umgang mit der Natur und vor allem dem Wald ein.“ Er habe sogar schon eine konkrete Umsetzungsidee, wie die Schule ihr Fördergeld im Wert von 5.000 Euro einsetzen kann. „Wir von WWF fänden es sinnvoll, mit dem Preisgeld direkt zwei schuleigene Mitarbeiter als Wildnispädagogen ausbilden zu lassen.“

Bei SpardaImpuls teilnehmen kann jede Schule mit eigenem Förderverein. Jedes Jahr können die Bürger auf spardaimpuls.de mitentscheiden, welche Schulprojekte gefördert werden sollen. Die Schulen mit den meisten Stimmen erhalten eine Förderung. Zusätzlich werden jedes Jahr noch Jurypreise mit insgesamt 15.000 Euro vergeben. Während in den beiden ersten Wettbewerben in ganz Baden-Württemberg Schulprojekte von Grundschulen ausgezeichnet wurden, richtete sich der Förderwettbewerb 2016/2017 an weiterführende Schulen in Baden-Württemberg mit den Bewerbungskategorien „Umwelt, Natur, Klima“, „Berufsvorbereitung“ und „Soziales“.

„Mit SpardaImpuls haben wir es in den letzten drei Jahren geschafft, in knapp 1000 Grund- und weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg kleine Impulse zu setzen und tolle Projekte anzukurbeln. Auf dieses Ergebnis können wir stolz sein“, sagt Stiftungsratsvorsitzender Martin Hettich. „Wir sind gespannt, welche herausragenden Schulprojekte uns beim nächsten SpardaImpuls erreichen werden“, so Hettich weiter. Denn bereits im Spätsommer 2017 ist ein neuer Start des Schulförderwettbewerbs SpardaImpuls geplant.

Weitere Informationen gibt es auf www.spardaimpuls.de*

 

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