Mark Forster als heißgeliebter „Couchsurfer“

So nah kommt man dem Publikumsliebling selten: Mark Foster verrät im SpardaWelt Eventcenter viel Privates — und reisst mit seinem „Wohnzimmerkonzert“ alle vom Hocker.

Der Chartstürmer mit der markanten Brille und dem breiten Lächeln unter dem steilen Schirm seiner Basecap bekam schon 2017 mühelos die Stuttgarter Porsche-Arena voll. Erst im April dieses Jahres sang er ebenfalls in der Landeshauptstadt vor rund 12.000 jubelnden Fans in der ausverkauften Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Da ist es schon etwas ganz besonders, Mark Forster in fast privatem Rahmen auf dem Couchsurfer-Sofa im Spardawelt Eventcenter erleben zu dürfen. Entsprechend schnell waren die rund 380 Tickets weg. Der 35-jährige Künstler erfüllt dann auch alle Erwartungen und übertrifft sie sogar.

 

Das Geheimnis der Basecap

Wie stets bringt das Pop-Wunder aus Rheinland-Pfalz bis zu drei Generationen unter einen Hut: Die Enkeltochter liebt ihn genauso wie die Oma und das macht ihm so rasch halt keiner nach. Auf dem dunkelgrünen Biedermeier-Sofa steht Forster dem schrillen BigFM-Moderator Rob Green Rede und Antwort. Die Zuschauer und Zuschauerinnen erfahren unter anderem, dass er schwäbisches Essen mag, dass er als Jugendlicher in der Schule und beim Fußball nicht gerade der Überflieger war, oder dass sein Markenzeichen, die Baseballkappe, eine schwindende, langsam ergrauende Haartracht verbirgt. Zur Feier des Tages dürfen die Gäste im Spardawelt Eventcenter einen exklusiven Blick auf das wahre Gesicht des Sängers werfen und stellen verblüfft fest: Ohne die obligatorische Brille nebst Mütze ist er kaum wiederzuerkennen.

 

Foster spendiert lange Zugabe

Begleitet von seiner Band performt er anschließend seine eingängigen Liebeslieder, übt mit dem Publikum witzige Chorgesänge ein und hüpft dabei wie ein kleiner, fröhlicher Junge über die Bühne. Sein jubelndes Publikum will ihn überhaupt nicht mehr gehen lassen. Und so legt der sympathische Star großzügig eine richtig lange Zugabe obendrauf. Am Ende ist wieder einmal klar: „Couchsurfen“ kann ja sooo schön sein …

 

Botschafter der guten Sache

Bei all dem Hype um seine Person hat Mark Forster nie den Blick für die Schicksale anderer verloren: Seit 2013 ist der Sänger Botschafter der Kinderhilfsaktion Herzenssache und setzt sich bei Konzerten und persönlichen Projekt-Besuchen mit Hingabe für benachteiligte Kinder ein.