SpardaImpuls: Die Jury hat entschieden

Die Jury des Schulförderwettbewerbs SpardaImpuls hat entschieden und am 22. Januar 2018 elf Schulprojekte mit insgesamt 15.000 Euro ausgezeichnet. Damit endet der Schulförderwettbewerb bereits zum vierten Mal.

SpardaImpuls: Die Jury hat entschieden

Insgesamt 287 weiterführende Schulen haben sich beworben. Über 120.000 Besucher haben über die Entscheidung mit abgestimmt – so viele wie nie zuvor. Allein in 2017 standen 200.000 Euro an Spendenmitteln zur Verfügung. Seit Beginn des Wettbewerbs waren es rund 900.000 Euro für Projekte an Schulen in Baden-Württemberg.

„Mit SpardaImpuls konnten wir in über 1200 Schulen in Baden-Württemberg kleine Impulse setzen und tolle Projekte ankurbeln. Auf dieses Ergebnis können wir stolz sein“, sagt Stiftungsratsvorsitzender Martin Hettich. Bei SpardaImpuls teilnehmen kann jede Schule mit eigenem Förderverein. Jedes Jahr können die Bürger auf spardaimpuls.de mitentscheiden, welche Schulprojekte gefördert werden sollen. Die 250 Schulen mit den meisten Stimmen erhalten eine Förderung – in 2017 waren es zwischen 250 Euro und 4.000 Euro. Zusätzlich werden jedes Jahr noch Jurypreise in drei Kategorien mit insgesamt 15.000 Euro vergeben. Im nun zu Ende gegangenen Wettbewerb konnten Projekte in den Kategorien „Umwelt, Natur, Klima“, „Beruf und Wirtschaft“ und „Soziales“ eingereicht werden. Für jede Kategorie steht ein Jurymitglied zur Verfügung.

„Bei 167 Projekten, die in der Kategorie „Soziales“ eingereicht wurden, ist mir die Entscheidung wirklich nicht leicht gefallen“, begründet Gitta Haucke, Jurymitglied bei SpardaImpuls 2017/2018 und Geschäftsführerin von Herzenssache e.V., ihre Entscheidung. 5.000 Euro stehen den Jurymitgliedern jeweils für ihre Kategorie zur Verfügung. „Dennoch möchte ich im Namen der Herzenssache in der Kategorie „Soziales“ drei besonders förderungswürdige Schulprojekte nominieren“. Sie entschied sich für das Projekt „„Is(s)was!?“ der Oscar-Paret-Realschule in Freiberg am Neckar (2.500 Euro), das sich für die seelische Gesundheit von Jugendlichen bei Essproblemen einsetzt. Außerdem entschied sie sich für das integrative Projekt „Cook it - Gemeinsames kochen und essen verbindet Menschen aus unterschiedlichen Nationen“ des Schlossgymnasiums in Kirchheim/Teck (1.500 Euro) und für ein inklusives Projekt der Pater-Alois-Grimm-Schule Külsheim („Kleine und große Herausforderungen im „Hortus PAGSis“ und im „Theatrum PAGSum“ mit 1.000 Euro). 

Neben Herzenssache, der Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank, bestand das Jurygremium aus dem WWF Deutschland und der NaturTalent Stiftung. Rainer Schmaus, Geschäftsführer der NaturTalent Stiftung, vergab seine Jurypreise in der Kategorie „Beruf und Wirtschaft“ u.a. an das Projekt „Aufbau und Betrieb eines nachhaltigen Schülercafes als Schülergenossenschaft“ des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Marbach mit 2.000 Euro und das Projekt „Das klappt!“ der Wartbergschule in Heilbronn, das hochklappbare Lerntische selbst entwickeln und bauen möchte (1.000 Euro). Jeweils 1000 Euro gingen zudem an Berufsorientierungs-Projekte der Schule auf dem Laiern in Kirchheim am Neckar und an das Projekt „Work Hard Get Smart-Lerncamps 2018“ der GWRS Hirschbergschule Ludwigsburg. „Bei allen vier Projekten war mir die Vernetzung zu bereits bestehenden regionalen Partnern oder Wirtschaftsakteuren wichtig.“, begründet Rainer Schmaus seine Juryauswahl. „Wenn junge Menschen bereits in der Schulzeit ein reales Projekt auf die Beine stellen und Kontakte in die Berufswelt knüpfen können, dann stärkt das nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern fördert auch die späteren Chancen auf einen Beruf“, so Schmaus weiter.

Thomas Werner, Mitarbeiter beim WWF Deutschland, zeigt sich auch von vier Projekten besonders begeistert. Die 5.000 Euro in der Kategorie „Umwelt, Klima, Natur“ vergab er an „Zero Waste“ von der Fritz-Ruoff-Schule in Nürtingen, ein Projekt zur Reduzierung von Einweg-Kaffeebechern (500 Euro) und an das Projekt „Wildnispädagogik-LandArt-Garten-AG“ der Merianschule Friedrichshafen (1.000 Euro). Das Projekt „Umweltmanagement an Schulen“ der Grimmelshausenschule in Renchen erhielt 1.500 Euro und das Projekt „Hühner für die Unterseeschule in Radolfszell“ 2.000 Euro. Von letzteren Projekt war Thomas Werner besonders angetan: „Wir müssen das Bewusstsein von jungen Menschen schärfen, welche Bedeutung und auch Arbeit hinter einem Hühnerei steckt. Nur dann ändert sich auch etwas im Konsumentenverhalten der jungen Erwachsenen.“

Über 1200 innovative Schulprojekte in Baden-Württemberg wurden bereits von der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg mit insgesamt knapp 900.000 Euro unterstützt – immer unter Mitbestimmung der Bürger. „Wir sind gespannt, welche herausragenden Schulprojekte uns beim nächsten SpardaImpuls erreichen werden“, so der Stiftungsratsvorsitzende Martin Hettich. Denn bereits im Spätsommer 2018 ist ein neuer Schulförderwettbewerb SpardaImpuls geplant. 

Weitere Informationen gibt es auf www.spardaimpuls.de