SpardaSurfSafe: Hackerangriff

Der neuste Hackerangriff zeigt: Cyberrisiken steigen immer weiter.

SpardaSurfSafe Hackerangriff

Der Hackerangriff auf Politiker und Prominente in der vergangenen Woche hat Millionen von Deutschen einmal mehr vor Augen geführt, wie verwundbar man im Internet ist. Naivität, Unachtsamkeit und Schluderei im Umgang mit Daten oder Passwörtern machen es den Kriminellen einfach. Die Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg hat sich vorgenommen, diesen Zustand zu bekämpfen. Seit nunmehr sieben Jahren sorgt die Initiative SpardaSurfSafe mit spannenden Live-Hacking-Vorträgen bei mittlerweile 350.000 Schülern, Eltern und Lehrern für Aufklärung.

Nach spektakulären Hackerangriffen wie zuletzt auf deutsche Politiker und Prominente stellt sich ganz Deutschland die Frage, wie man sich vor solchen Attacken schützen kann. Denn auch wer nicht in der Öffentlichkeit steht, kann schnell zum Opfer von Cyberkriminellen werden – und wer im Netz unvorsichtig ist, macht es diesen auch noch viel zu einfach. Hinzu kommt, dass die Vernetzung und Digitalisierung der Gesellschaft und damit auch des gesamten Alltags immer weiter voranschreitet. Immer mehr private Dokumente und Fotos landen in der Cloud. Immer mehr Nutzerkonten werden bei den unterschiedlichsten Anbietern erstellt und immer mehr Daten zu detaillierten Nutzerprofilen an immer mehr Stellen zusammengefasst. Kurz: die potenzielle Angriffsfläche wächst immer weiter und die Frage nach adäquaten Schutzmaßnahmen stellen sich viele Nutzer erst wenn es zu spät ist.

Dieser Entwicklung stellt sich SpardaSurfSafe bereits seit sieben Jahren entgegen. 350.000 Teilnehmer in 26 Städten in ganz Baden-Württemberg kann die erfolgreiche Kampagne mittlerweile verbuchen. „Mit SpardaSurfSafe haben wir ein Konzept entwickelt, das das Bewusstsein der Teilnehmer für Cybersicherheit nachhaltig beeinflusst. Anstatt auf einen echten Hackerangriff zu warten, führen wir unseren Zuhörern in den Vorträgen live vor Augen, wie einfach es für Hacker ist, an ihre Daten zu kommen. Dieser kleine, aber heilsame Schockmoment führt dann dazu, dass die Teilnehmer die anschließenden Informationen, wie man sich sinnvoll schützen kann, schnell und nachhaltig verinnerlichen“, erklärt Götz Schartner vom Verein Sicherheit im Internet e. V., einem Mitveranstalter von SpardaSurfSafe.

Doch nicht nur die Live-Hacking-Vorträge als Startschuss für ein komplettes Ausbildungsprogramm, sondern auch die Zielgruppe der Initiative ist eine besondere. „SpardaSurfSafe richtet sich vornehmlich an Schüler, denn sie kennen sich als Digital Natives zwar hervorragend im Netz aus, sind sich jedoch der Gefahren oft nicht bewusst. Und auch die Eltern sind in dieser Beziehung oft keine große Hilfe und stehen Cyberkriminalität ratlos gegenüber“, so Schartner. Im Anschluss an die Vorträge für Schüler erfolgt daher eine Vertiefung des Gelernten im Unterricht mit altersgerechten Unterlagen. Und auch die Eltern werden mit einbezogen. Für sie finden kostenlose Abendvorträge statt, die zusätzlich um Inhalte wie Onlinebanking ergänzt werden.