Geld sparen & vermehren

Kuriose Geschichten vom Geld

... und wo Sie heute noch mit Zähnen zahlen können!

Geld allein macht nicht glücklich, heißt es. Ob Sie das auch so sehen, wissen wir natürlich nicht – aber mit ein paar kuriosen Geschichten über den schnöden Mammon sorgen wir zumindest für ein bisschen bessere Laune. Schauen Sie doch mal, wie früher gezahlt wurde, was heute noch als Tauschmittel gilt und was mit den schönen Scheinen im Lauf der Zeit schon so alles passiert ist.

Die kleinste Banknote der Welt ist der Bani-Schein aus Rumänien. In etwa so groß wie eine Briefmarke, veröffentlicht 1917, als Notwährung während des Ersten Weltkriegs. Das Rohmaterial für Münzen war entsprechend knapp, deshalb gab’s auch das Kleingeld (im wahrsten Sinn des Wortes) in Scheinform. Gültig waren die bis zur Währungsreform nach dem Zweiten Weltkrieg.

Gleich zwei offizielle Währungen gab’s seit 1994 auf Kuba. Eine für Einheimische, eine für Touristen. Schuld war der US-Dollar, der auf dem Schwarzmarkt die damalige Wirtschaftskrise noch verschlimmerte. Mit dem Zwei- Währungs-System ist seit Anfang 2021 Schluss, auch wenn zunächst noch eine Übergangsphase gilt.

Mit dem Euro zahlen wir seit 2002. Ist Ihnen das Aussehen der Scheine geläufig? Schick sehen sie aus, die Bauwerke, die Offenheit und Verbundenheit symbolisieren sollen. Echt sind sie allerdings nicht – sie sind allesamt erfunden, damit sich kein Eurostaat benachteiligt fühlt.

Das Eurozeichen € wurde 1997 von der Europäischen Kommission der EG-Staaten eingeführt und basiertangeblich auf einem Entwurf des damaligen Chefgrafikers der EG. Die Kommission allerdings sagt, ein vierköpfiges Team habe das Symbol für die Gemeinschaftswährung entwickelt. Der doppelte Mittelstrich erinnert an das griechische Epsilon – und damit an den Ursprung Europas. Auf der Computertastatur schreiben lässt sich das Zeichen unter Windows mit Alt Gr+E, auf dem Mac mit Alt+E. Alternativ kann auch EUR oder Euro verwendet werden; Eur und EURO dagegen sind nicht offiziell gültig.

Die größte Banknote wiederum gab’s nur 1.000-mal, zum 100. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Philippinen. Sie ist größer als DIN A4 und wurde nicht in Umlauf gebracht, des Sammlerwerts wegen.

Apropos Wert: Banknoten können ein Vielfaches des aufgedruckten Nennwerts wert sein. Zum Beispiel die Note aus der Ming-Dynastie, herausgegeben irgendwann zwischen 1368 und 1398. Sie war die erste Banknote weltweit und selbst in schlechtem Zustand ist sie rund 2.000 Euro wert. Australiens erste offizielle Banknote wiederum – eine 10-Schilling-Note – brachte 2014 satte 220.000 Euro. Und dann ist da noch die „Grand Watermelon Note“ von 1890. Die 1.000-Dollar-Note ist die seltenste und berühmteste aller US-Noten. Ihren Namen hat sie von den Nullen, die mit ihrem Muster an Melonen erinnern. Ihr Wert beim letzten Besitzerwechsel: 3,3 Millionen US-Dollar. Mahlzeit.

Das bissigste Zahlungsmittel galt, zumindest noch 1929, in Papua-Neuguinea. Dort konnte mit Zähnen zum Beispiel von Säugetieren gezahlt werden; 100 Hundezähne für ein Schwein. Heute geht das Bezahlen dort nur noch zahnlos, aber immer noch kreativ – Muscheln lassen sich bei der dortigen Muschelbank in die Landeswährung umtauschen.

Zähne, zumindest die von Delphinen, gelten auch nach Einführung des Dollars noch auf den Salomonen. Das „Messergeld“ hat in China Jahrtausende Tradition; bis heute sind wertvolle Klingen dort Tauschmittel. In Kolumbien lässt sich statt mit hartem Peso auch mit Kokain bezahlen. Bunte Kronkorken werden in manchen Teilen Afrikas akzeptiert (allerdings nur die mit Sonderprägungen), und in Großbritannien ist vor allem in Jugendgefängnissen frisches Obst so knapp, dass es sich als Zahlungsmittel etabliert hat.

Bleiben wir noch kurz auf der Insel: Seit 1.200 Jahren gibt es das britische Pfund Sterling. Damit gebührt ihm der Titel „älteste Währung, die noch in Gebrauch ist“, und das zunächst nur in Münz-, seit etwa 300 Jahren auch in Scheinform.

Auf ganz so viele Jahre bringen wir’s noch nicht, aber immerhin 125 Jahre sind wir als Sparda-Bank BW bereits für die Menschen in der Region, für die Umwelt, die Kultur und soziales Engagement im Einsatz. Zeit, uns zu bedanken: Unsere große Jubiläumsaktion läuft noch bis 30. September 2021. Werden Sie jetzt Teil von uns – wir sagen danke mit 75 Euro Werberprämie und 50 Euro Neukundenbonus. Die Aktionsbedingungen, eine kleine Zeitreise und noch mehr spannende Zahlen finden Sie hier.

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