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Neu bauen 2021: Das sind die wichtigsten Neuerungen

Sie wünschen sich Wohneigentum, und dieses Jahr soll Ihr Traumhaus endlich wahr werden? Aufgepasst: 2021 sind einige Änderungen für Bauherren in Kraft getreten bzw. in Zukunft für Sie wichtig.

  • Das Bau-Kindergeld sollte 2020 auslaufen, wurde aber verlängert. Noch bis März 2021 können Eltern den Zuschuss beantragen und sich damit 1.200 Euro jährlich vom Staat sichern. Das Ganze gilt maximal zehn Jahre bzw. bis das Kind volljährig ist.
    Wichtig: Die Baugenehmigung muss bis Ende März 2021 vorliegen. Dazu darf Ihr Haushaltseinkommen mit einem Kind maximal 90.000 Euro betragen; für jedes weitere Kind erhöht sich die Grenze um 15.000 Euro.
  • Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) regelt seit November 2020 die energetischen Anforderungen an Neubauten einheitlich. Die Vorgängergesetze Energieeinspargesetz, Energieeinsparverordnung und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz werden abgelöst.
    Wichtig: Auch das neue GEG verpflichtet Sie, beim Neubau einen Teil Ihres Wärmebedarfs mit erneuerbarer Energie zu decken.
  • Die Heizung wird teurer, zumindest mit fossilen Brennstoffen. Denn seit 1. Januar 2021 ist die CO2-Abgabe von 25 Euro je Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid in Kraft. Bei Neubauten waren 2019 immer noch 42,8 Prozent mit Öl- oder Gasheizung ausgestattet; setzen Sie also besser von Anfang an auf moderne Heiztechnik.
  • Die Architektenhonorare sind jetzt frei verhandelbar; Honorartafeln gelten nur noch zur Orientierung. Ob Ihr Hausbauprojekt damit allerdings günstiger wird, muss sich noch zeigen – und kommt auf Ihr Verhandlungsgeschick an.
  • Die staatliche Wohnungsbauprämie zur Förderung von Bausparverträgen steigt: Mit diesem Jahr hat sich die Jahreseinkommensgrenze auf 70.000 Euro für Verheiratete und 35.000 Euro für Alleinstehende geändert. Das ermöglicht spürbar mehr Menschen staatliche Förderung. Nutzen Sie das Plus vom Staat:
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Übrigens: Nicht nur Häuslebauer, auch Wohnungseigentümer bzw. -käufer sollten unbedingt einen Blick auf die 2021er-Änderungen werfen. Interessant wird es da zum Beispiel bei den Eigentümergemeinschaften.

  • Das neue Wohn-Eigentum-Gesetz kommt mit umfassenden Änderungen für Sie als Wohnungseigentümer und die Eigentümergemeinschaft: Beispielsweise kann jetzt der Garten (bisher Gemeinschaftseigentum) in der Teilungserklärung als Sondereigentum geltend gemacht werden.
  • Steuererleichterungen gibt es beim Kauf einer Neubauwohnung als Kapitalanlage. In den ersten vier Jahren nach der Anschaffung können Sie bis zu fünf Prozent steuerlich absetzen – wenn Sie Ihre Wohnung mindestens zehn Jahre vermieten. Noch bis 31.12.2021 sind die Sonderabschreibungen möglich.
    Wichtig: Voraussetzung ist, dass die Wohnung im Jahr der Fertigstellung erworben wurde.

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