Erstes Kessel-Festival verzeichnet 28.000 Gäste

Mit einem außergewöhnlich vielseitigen Unterhaltungsprogramm und einer großen Portion musikalischer Headliner legt das Kessel-Festival eine fulminante Premiere hin.

Rund 28.000 Besucher wollte das ungewöhnlich vielseitige Programm aus Musik, Sport, Kultur, nachhaltigem Shopping und Spaß für die ganze Familie beim ersten Stuttgarter Kesselfestival am 1. und 2. Juni 2019 erleben. Auch der Wettergott spielte mit und bescherte dem bunten Treiben auf dem Cannstatter Wasen, im angrenzenden Reitstadion und auf dem Neckar strahlenden Sonnenschein und traumhaft warme Temperaturen. Da kam das Plantschbecken mitten auf dem Wasen besonders den Kindern gerade recht.
 

Samy Deluxe mit Überraschungsgast

Beeindruckend war die Heerschar an musikalischen Headlinern, die vom Veranstalter aufgeboten wurde: Antiheld, Granada, Maximo Park und Leftboy versorgten ihr Publikum am Samstag vom Pop bis Polkabeats und Reggaerhythmen mit ganz unterschiedlichem Musikgenuss. Star des Abends war jedoch unangefochten Samy Deluxe. Der Kult-Rapper hatte mit seinem eritreischen Kollegen Afrob zum Entzücken der Fans sogar einen unangekündigten Überraschungsgast mitgebracht. Ebenso hochkarätig war der musikalische Sonntag besetzt, mit klingenden Namen wie Megaloh, Max Giesinger und Wanda.

Der Kessel bot in diesen zwei Tagen aber nicht nur den großen Acts eine Bühne. Auch jede Menge Nachwuchsbands durften sich präsentieren. Aus dem umjubelten Wettbewerb der Newcomer-Bands auf der Kulturbühne ging die Herrenberger Schülerband Cube Six mit ihren poetischen Deutsch-Rock-Songs als Sieger hervor. Beim nächsten Kessel-Festival 2020 dürfen die vier Jungs und ihre Sängerin die Hauptbühne eröffnen.

 

Sport, Sport und noch mehr Sport

Sportliche Vergnügungen zum zugucken und mitmachen gab es an diesem Wochenende reichlich: Das VfB Stuttgart-Maskottchen Fritzle war vor Ort, bei den MHP Riesen durfte man Körbe werfen, im Reitstadion wurden die Slackline-Weltmeisterschaften ausgetragen. Skater zeigen ihre Künste auf einer Miniramp, schwindelfreie Gäste hüpften von einem Sprungurm aus beachtlicher Höhe auf ein riesiges Luftkissen und auf den Wellen des Neckars versuchten sich die Festbesucher im Stand-up-Paddeln.

 

Sitzplatz auf der „Sparda-Bank“

Auch zahlreichen Stuttgarter Vereinen und Initiativen wurde eine Plattform geboten. Mit von der Partie war natürlich auch die Sparda-Bank, und zwar die „echte“ zum Draufsitzen. Viele Besucher nutzten die gute Gelegenheit, um auf dem aus der Werbung bekannten, schicken Möbelstück endlich einmal selbst Platz zu nehmen.

 

Shoppen für Fortgeschrittene

Auf dem Übermorgen-Markt zeigten Aussteller Nachhaltiges aus den Bereichen Mode, Mobilität und Lifestyle. Ein Paradies für Fashion-Victims war zweifellos die große „Kleidertausch statt Kaufrausch“-Börse der Initiative Future Fashion.

Kurz gesagt: Was der Stuttgarter Veranstalter Christian Doll da auf die Beine gestellt hat, sucht seinesgleichen. Ganz Stuttgart freut sich schon auf das nächste Jahr, wenn am Neckar zum zweiten Mal „gekesselt“ wird!