Familie & Kinder

Kinder und Kohle: 6 Tipps zur Gelderziehung

Vorneweg: Vergessen Sie „Über Geld spricht man nicht“, denn genau das ist früher oder später oft das Problem. Schon die In-App-Käufe am Smartphone oder das Bezahlen an der Supermarktkasse mit der Smartwatch gaukeln vor, dass „die paar Euro“ unbegrenzt immer von irgendwoher kommen. Ein Klick, schon gekauft. Dass dabei das Konto leerer wird, wird schnell übersehen. Sprechen Sie besser, was das Zeug hält – über Geld und Ihren Umgang damit. So lernt Ihr Nachwuchs, wie’s klappt mit der Kohle.

Die helfen Ihnen beim Start: 6 Tipps zur Gelderziehung

Tipp 1:
Beleuchten Sie Ihre eigene Beziehung zum Geld, denn: Kinder schauen ab. Oft Verhaltensweisen, die uns gar nicht bewusst sind, wie der typische Frustkauf. Machen Sie sich Ihre Vorbildfunktion bewusst.
Bonustipp: Überlegen Sie gemeinsam, was Ihnen als Familie wichtig ist und wie viel Budget Sie dafür haben.

Tipp 2:
Nehmen Sie Geld in die Hand. Wortwörtlich. Machen Sie Ihren Kindern klar, dass Geld echt ist – und endlich. Und nicht etwa in Form von Plastikkarten oder Klicks unbegrenzt verfügbar.
Bonustipp: Zahlen Sie Taschengeld in bar.

Tipp 3:
Geben Sie gern. Stichwort Taschengeld: Wenn Kinder fit für die Schule sind, sind sie auch fit fürs erste eigene Geld. Wie viel? Kommt drauf an, was Sie sich leisten können. Auf jeden Fall so viel, dass es zu Beginn zum Beispiel für eine Kugel Eis reicht. Wie oft? Erst mal wöchentlich, ein Monat ist für die Kleinen noch zu lang.
Bonustipp: Wie wär’s mit dem ersten Taschengeld zum sechsten Geburtstag, kurz vor der Einschulung?

Tipp 4:
Halten Sie durch. Mit Geld umgehen lernen Kinder, indem sie mit Geld umgehen. Das ist nicht immer ganz einfach. Beratend zur Seite stehen ist in Ordnung, dann aber gilt: Machen lassen. Für den Lerneffekt, was sich Ihr Kind leisten kann, was sich lohnt, was dafür auf der Strecke bleibt. Bonustipp: „Bist du dir sicher?“ kann helfen.

Tipp 5:
Halten Sie andere(s) ab. Das Auskommen mit begrenzter Summe lernt der Nachwuchs nur dann, wenn nicht die Großeltern oder Sie selbst immer mal wieder etwas zustecken.
Bonustipp: Ein „Sonderbudget“ zum Beispiel zum jährlichen Dorffest ist drin.

Tipp 6:
Motivieren Sie zu mehr. Führen Sie Ihrem Kind vor Augen, was es sich leisten kann, wenn es Geld zur Seite legt, statt sofort auszugeben. Bonustipp: Runden Sie auf oder legen Sie die gleiche Summe als Belohnung und Ansporn drauf, wenn das große Ziel erreicht ist.

Extratipp: ein eigenes Konto für Ihr Kind. SpardaZero lässt sich schon ab 7 Jahren eröffnen und rundet Ihre Gelderziehung perfekt ab. Sie sind selbst noch kein Sparda-Kunde? Dann ist SpardaGiro (ab 31 Jahren) für Sie.

Das könnte Ihnen auch gefallen