Wohnen, Bauen & Garten

Nachhaltig ausmisten

Befreien Sie sich von Altlasten, welche positiven Effekte das noch hat erfahren sie hier.

Ok, das hier wird weh tun. Aber danach fühlen Sie sich großartig, garantiert. Nein, wir sprechen nicht von Sport, nicht vom Marathon und auch nicht davon, etwas aufzuhören oder endlich anzufangen. Wir reden vom Aufräumen.

Frühjahrsputz, ja, gut, der hat seine Berechtigung. Wenn’s draußen weniger frisch und mehr Frühling, grün und sonnig wird, spüren wir die Aufbruchslust. Endlich Großreinemachen, damit alles strahlen kann (inklusive uns, weil’s wärmer wird). Aber überlegen Sie mal: 2020 ist nun wirklich ein Jahr, das wir mit einem Riesenseufzer verabschieden wollen. Was passt da besser, als auch zu Hause gründlich durchzuwirbeln und zu sehen, was weg kann, was bleiben darf und was dringend einen neuen, anderen, eigenen Platz braucht?

Ausmisten für 2021

Weil wir sind, wer wir sind (mehr zum gesellschaftlichen Engagement der Sparda-Bank BW), räumen wir nicht einfach auf – wir verbinden das mit mehr Nachhaltigkeit. Denn auch, wenn „Das alles kann weg“ auf den ersten Blick nicht besonders nachhaltig wirkt, bringt es Sie vielleicht zum Nachdenken, wie Sie in Zukunft mit den Dingen umgehen, was und wo Sie kaufen, was Sie vielleicht doch noch mal wiederverwenden …

Aufräumen ist gesund.

Allerspätestens seit März wissen wir: Aufräumen ist gut für die Gesundheit. Regelmäßiges Entstauben, Entmüllen und Wischen sorgt dafür, dass Bakterien & Co. keine Chance haben.

Aufräumen hilft beim Denken.

Andersrum gesagt: Unordnung klaut Ihnen den Fokus. Im Chaos werden Sie schneller abgelenkt. Zudem dauert es viel länger, bis Sie etwas finden; das reißt Sie stärker und länger aus Ihrer Konzentration. Wenn Sie um sich herum für Ordnung sorgen, bringt das auch Ihr Inneres wieder ins Reine.

Aufräumen hat Methode.

Zwei kleine Tricks, wie Sie das „Puh, jetzt muss ich ne ganze Woche ran“ vermeiden können: Lieber jeden Tag ein bisschen aufräumen, bevor’s zu viel wird. Und für alles einen festen Platz finden – dann gibt’s auch keine „Später“-Stapel. Die „Macht’s mir noch Freude?“-Frage für jedes Ding kennen Sie bestimmt. Und wenn die Antwort nein lautet: weg damit. Bitte nicht einfach in den Müll, sondern möglichst nachhaltig.

Wie Sie nachhaltig ausmisten

  1. Veranstalten Sie eine Klamotten-Tausch-Party. Geht auch virtuell via Video-Tool: Jede*r legt drei (fünf, …) Teile bereit und stellt sie kurz vor. Wer’s haben will, hebt die Hand. Danach können Sie per Post verschicken oder, noch besser, beim nächsten Draußen-Treff tauschen.
  2. Werfen Sie einen Blick in die Nachbarschaft. Mittlerweile gibt es viele Portale, über die sich Menschen austauschen und Bescheid geben können, was sie brauchen oder loswerden wollen.
  3. Checken Sie die Gebrauchtwaren- und Second-Hand-Läden. Auch davon gibt’s viele, und Ihre alten Kleider, Geräte, Bücher, Stricknadeln etc. bekommen noch mal ordentlich Aufmerksamkeit.
  4. Fragen Sie, was gebraucht wird. Sie können Ihre aussortierten Dinge dorthin spenden, wo sie fehlen. Geht ganz einfach und lässt sich zum Beispiel über die Website Ihrer Stadt herausfinden.
  5. Machen Sie sich bewusst, wieviel Aufwand das Ausmisten ist – im Gegensatz zur Anschaffung. Ein Klick, schon wird’s zu Ihnen geschickt. Aber wie werden Sie es wieder los? Das spricht doch dafür, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken, oder? Und wenn Sie etwas aussortiert haben, das Ihnen später fehlt: siehe oben. Fragen Sie doch mal die Nachbarn.

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