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Der Name ist Programm: Ändere-dein-Passwort-Tag

Seit 2012 gibt’s ihn, den Ändere-dein-Passwort-Tag, immer am 1. Februar. Er kommt zwar mit einem Augenzwinkern, hat aber einen sinnvollen Hintergrund. Denn auch 2021 wählen immer noch zu viele Menschen der Einfachheit halber 1234 oder 0000, den Namen von Tochter oder Hund oder das eigene Geburtsdatum als Passwort. Viel zu einfach für die, die sich Ihre Daten krallen wollen. Deshalb: Ändern Sie Ihr Passwort – am besten jetzt sofort. Und wenn Sie schon dabei sind, schauen Sie kurz auf unsere zusätzlichen 2×6 Sicherheitstipps.

Mit diesen Tipps machen Sie Langfingern und Passwort-Spähern das Leben schwer

  • Starkes Passwort wählen. Klingt logisch, ist aber noch nicht überall angekommen – das beliebteste Passwort ist seit Jahren immer noch „123456“, gefolgt von „passwort“, „hallo123“, „ichliebedich“, „qwertz“, „sonnenschein“ und „lol123“.
  • Aufmerksam sein. Jährlich entsteht zum Beispiel allein durch Kartenmissbrauch oder -diebstahl ein Schaden von rund 25 Mio. Euro.
  • Beim Geldabheben am Automaten auf auffällige Aufsätze oder Beschriftungen achten. Unsicher? Abbrechen, Bank und Polizei Bescheid geben. Wichtig: Ihre PIN wird niemals an der Tür abgefragt.
  • Stichwort PIN – deren Eingabe immer mit der Hand abdecken; danach über die Tastatur wischen, damit die Zahlenfolge anhand der Fingerabdrücke nicht mehr nachvollziehbar ist.
  • Tragen Sie die PIN niemals bei sich, vor allem nicht in direkter Nähe der Karte (z. B. als Notizzettel). Auch Bargeld und Karten sollten Sie getrennt voneinander transportieren.
  • Kontoauszüge regelmäßig checken. Bei ungewöhnlichen Geldbewegungen sofort aktiv werden.

SuperGAU Kartenklau: Das sollten Sie jetzt tun

  • Schnell handeln, statt stundenlang suchen: Karte unter 116 116 sperren, aus dem Ausland +49 116 116. IBAN bereithalten, Datum und Zeitpunkt der Sperrung notieren.
  • Zur Polizei gehen. Auch nach telefonischer Sperrung kann die Karte per elektronischem Lastschriftverfahren mit Unterschrift noch verwendet werden.
  • KUNO-Meldung vornehmen. Relevante Kontoinformationen werden an die angeschlossenen Handelsunternehmen weitergegeben. Zahlungen über KUNO gemeldete Karten können anschließend abgelehnt werden.
  • Kontoauszüge checken. Bis acht Wochen nach dem Diebstahl können Sie widerrechtliche Abbuchungen zurückbuchen.
  • Ersatzkarte beantragen. Je schneller Sie das nach der Sperrung beauftragen, desto schneller können Sie wieder bargeldlos bezahlen.
  • Auf die oben genannten Sicherheitstipps achten – für Diebstahlopfer beträgt die eigene Beteiligung maximal 150 Euro, aber nur, wenn die Bank nicht nachweisen kann, dass Sie den Diebstahl leichtsinnig mitverursacht haben.

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